Wohnen auf Zeit in Köln

Köln – auf Kölsch auch „Kölle“ genannt – ist mit über einer Million Einwohner die größte Stadt in Nordrhein-Westfalen und die viertgrößte Stadt Deutschlands. Die Metropole ist vor allem für den Kölner Dom und den alljährlichen Karneval bekannt. Köln lockt durch die zahlreichen renommierten Messeveranstaltungen Geschäftleute aus aller Welt ins Rheinland und zieht aufgrund des großen Angebots an Universitäten und Fachhochschulen viele junge Menschen in die Studentenstadt. Für beide Zielgruppen bietet sich das möblierte Wohnen in Köln und Umgebung an: Es ist praktisch, einfach und stellt einen komfortablen Aufenthalt auf Zeit dar. Wie es sich in Köln lebt und welche Hotspots Sie unbedingt besucht haben sollten, finden Sie auf dieser Seite. Wir haben Kölns Szene-Viertel für Sie unter die Lupe genommen:

Szene-Viertel und Hotspots in Köln

Kölns Stadtteile – auch „Veedel“ genannt – sind bunt und vielfältig. Zu den beliebtesten Wohnorten gehören vor allem das Belgische Viertel, (Neu-) Ehrenfeld, Lindenthal, Sülz, Nippes, Köln Mülheim oder Neustadt-Nord (Agnesviertel), Niehl, Altstadt, Südstadt, Zollstock und Hürth. Jedes dieser Stadtteile versprüht seinen eigenen Charme und zeichnet sich durch unterschiedliche Besonderheiten aus.

 

 

Das Belgische Viertel

Zentral, urban und beliebt – im Belgischen Viertel findet man zahlreiche Cafés, Bars und Restaurants sowie Boutiquen und kleinere Clubs. Der Name des Viertels ist geprägt von dessen Straßennamen, die sich an belgischen Städten und Provinzen orientieren. Besonders beliebt ist das „Veedel“ bei der jungen Generation: Hier wird gerne mal in den Restaurants an der Aachener Straße geschmaust oder das abendliche Kölsch auf dem Brüsseler Platz genossen. Nur wenige Gehminuten vom Belgischen Viertel entfernt liegt der Aachener Weiher – ein künstlich angelegter See, an den der sogenannte Hiroshima-Nagasaki-Park grenzt, der zum Sporteln, Grillen oder zum Relaxen einlädt.

 

 

Ehrenfeld

Multikulturell, bunt und lebendig – Ehrenfeld zählt mittlerweile zu den beliebtesten Wohngegenden Kölns. Im ehemaligen Arbeiter- und Industriestadtteil trifft man auf Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen. Dies zeigt sich besonders auf der Venloer Straße anhand vieler Geschäfte, Restaurants und Imbisse mit unterschiedlichem Angebot. Neben zahlreichen kleinen und gemütlichen Cafés bietet Ehrenfeld auch ein vielfältiges  und alternatives Nachtleben. Viele Kreative und Künstler zieht es genau hierhin – nicht zuletzt weil das Viertel von vielerlei Streetart-Kunstwerken geprägt ist.

Neu-Ehrenfeld

Quirlig und citynah – Neuehrenfeld liegt etwas abseits des multikulturellen Ehrenfelds, glänzt aber mit einem urbanen Flair, hübschen Altbauten und Grünflächen. Die Architektur ist eher untypisch für Köln. In Neuehrenfeld findet man viele Häuser mit Stuckfassaden und Villen aus Gründerzeiten. Viele der breiten Straßen sind mit hohen Bäumen bepflanzt, was an hübsche Alleen erinnert. In Neuehrenfeld gibt es eine Menge kleiner Cafés, Restaurants, Weinstuben und Szenekneipen, wo man seine Freizeit verbringen kann. Weiter in Richtung Bilderstöckchen liegt der Blücherpark – ein idyllischer und weitläufiger Park mit einem großen See sowie einer Kahnstation und einem Biergarten. Eine weitere Sehenswürdigkeit in Neuehrenfeld liegt nördlich der Inneren Kanalstraße: Das Odonien. Der Künstler Odo Rumpf hat hier, auf dem ehemaligen Bundesbahngelände, sein Atelier. Seine Stahlskulpturen laden viele junge Leute zu Festivals oder elektronischen Tanz-Veranstaltungen ein.

 

 

Lindenthal

Wer es lieber etwas ruhiger mag, für den ist Lindenthal die richtige Wahl. Lindenthal ist besonders für seine Grünflächen und Parks bekannt. Beliebte Hotspots sind hier der Stadtwald, der vor allem zum Joggen und Walken einlädt sowie der Melatenfriedhof, der für viele Einwohner als Ort der Erholung und Ruhe geschätzt wird. In Lindenthal befindet sich außerdem die Universität, dessen Fakultäten sich über den gesamten Stadtteil verteilen. Wer eine Mischung aus Jung und Alt mag und in einer etwas gehobeneren Umgebung wohnen möchte, ist in Lindenthal gut aufgehoben.

 

 

Sülz

Das typische Studentenviertel – hier leben viele Studenten, die zur im Stadtteil liegenden Universität Köln gehen. Aber auch für Familien und ältere Menschen ist Sülz ein attraktiver Wohnort. Sülz gehört zum Stadtbezirk Lindenthal und ist nicht weit von der Innenstadt entfernt. Vor allem an den Wochenmarkttagen, dienstags und freitags, zieht es viele Familien an den Auerbachplatz. Die Luxemburger Straße zählt hingegen zur angesagten Einkaufsmeile, aber auch der wöchentliche Flohmarkt am Unicenter, der immer samstags stattfindet, gehört zu den Hotspots von Sülz.

 

 

Nippes

Dieses Viertel ist sehr lebendig und attraktiv. Vor allem die Neusser Straße ist nicht nur in Köln, sondern auch weit über die Grenzen Kölns hinaus, als die Einkaufsmeile schlechthin bekannt. Hier gibt es große und kleine Läden, die zum Bummeln einladen. Ebenso zu empfehlen ist der zentrale Wilhelmplatz mit dem Wochenmarkt (Montag bis Freitag).
Das „Sechzigviertel“ stellt in Nippes einen Stadtteil im Stadtteil dar. Er erstreckt sich von der Sechzigstraße, über die Hartwichstraße und weitere Nebenstraßen. Hier wohnen und leben die Menschen modern aber autofrei. Außerdem hat Nippes herrliche Grünflächen zu bieten: An den Rändern des Stadtteils liegen im Norden das „Nippeser Tälchen“, im Südwesten die „Nippeser Schweiz“, im Süden der „Lohsepark“ und im Osten der „Johannes-Giesberts-Park“.

 

 

Köln Mülheim

Der Stadtbezirk Köln Mülheim – auf Kölsch auch „Müllem“ genannt – liegt auf der rechten Rheinseite im Norden von Köln. Mit rund 40.000 Einwohnern ist Mülheim der bevölkerungsreichste Stadtteil von Köln. Hier ist es sehr multikulturell – beispielsweise gilt die Keupstraße in Mülheim als „Klein-Istanbul“, weil hier 90 Prozent der Einwohner und fast 100 Prozent der Geschäftsleute aus der Türkei stammen.
In Mülheim sind außerdem viele Medienunternehmen, wie Fernsehsender und Fernsehstudios, ansässig. Beliebte Eventlocations wie beispielsweise das E-Werk und das Palladium findet man ebenso in Köln Mülheim.

 

 

Neustadt-Nord (Agnesviertel)

Quirliger Alltag und Ruheoasen: Der Stadtteil Neustadt-Nord gehört zum Zentrum Kölns und wird zur „Innenstadt“ gezählt. Zur Neustadt-Nord gehören unter anderem das beliebte Agnesviertel, der innovative Mediapark sowie das grüne Stadtgartenviertel.

Das Agnesviertel ist bekannt für die zweitgrößte Kirche Kölns, die Agneskirche, der es auch seinen Namen verdankt. Im Agnesviertel gibt es darüber hinaus viele Restaurants, hippe Bars, kleine Cafés und prachtvolle Altbauten. An der Neusser Straße pulsiert das Leben. Rund um den Reichenspergerplatz steht der imposante Justizbau des Oberlandesgerichts und nur wenige Schritte entfernt können in der Weißenburgstraße die Gründerzeitbauten bestaunt werden.

Der Mediapark, auch Teil der Neustadt-Nord, ist Mittelpunkt der Medienbranche: Hier sind über 250 Medienunternehmen ansässig. Der Mediapark bietet über 2000 Arbeitsplätze und wird von vielen renommierten Unternehmen und Start-Ups geschätzt.

Ein weiterer Hotspot des Stadtteils Neustadt-Nord ist wohl der Stadtgarten, in dem man nicht nur im Sommer ein vielseitiges Kultur- und Freizeitangebot genießen kann.

 

 

Niehl

Im linksrheinischen Norden von Köln liegt Niehl. Der Stadtteil ist vor allem für die Industrie und den Hafen bekannt. Neben dem Ford-Werk, sind auch das Verlagshaus und die Druckerei des größten Kölner Verlagshauses DuMont hier zu finden, ebenso liegt der Flughafen Köln/Bonn in unmittelbarer Nähe. Wer Niehl aber als reines Industrieviertel sieht, liegt falsch, denn Niehl hat weitaus mehr zu bieten: Darunter vor allem Ruheorte wie den Kölner Zoo und die Flora sowie die Pferderennbahn. Wer also das urbane Leben und die Industrie nicht stören, der wird sich in Niehl wohl fühlen.

 

 

Altstadt

Touristisch, historisch und lebendig – die Kölner Altstadt besticht durch urige, kleine Gassen und alte, traditionelle Häuser. Viele Bars, Kneipen, Brauhäuser und Restaurants laden zum Verweilen ein. Die Altstadt gehört zusammen mit dem Kölner Dom, der Romanischen Kirche „Groß Sankt Martin“ und dem Ratsturm des historischen Rathauses, zum berühmten Rheinpanorama. Wer hier wohnt, lässt sich auf eine sehr lebhafte Atmosphäre ein – denn jährlich zieht es tausende Touristen in die Altstadt. Hierbei sind der „Alter Markt“ und der „Heumarkt“ zentrale Punkte, wo es viele Restaurants und Bars gibt, in denen man im Sommer gerne bis in die späte Abendstunde draußen zusammen sitzt.

 

 

Südstadt

©Panorama-S

Das Südstadt Viertel umfasst das Gebiet um den Chlodwigplatz sowie Teile der Neustadt-Süd und der Altstadt-Süd. Der Chlodwigplatz ist das Herzstück der Südstadt – Severinstraße, Bonner Straße, Sachenring, Ubierring und Merowinger Straße treffen hier zusammen. Die Südstadt ist besonders bei Künstlern und Studenten beliebt – hier gibt es noch urkölsche Kneipen, aber auch moderne Szenekneipen, viele Restaurants und eine köstliche Kaffee-Kultur. Für alle Naturfreunde lädt beispielsweise der verwunschene Römerpark oder der lebhafte Volksgartenpark zum Spazieren ein. Aber auch entlang des Rheinauhafens lässt es sich flanieren – hier findet man neben zahlreichen Museen und moderner Büro-Architektur, ein vielfältiges gastronomisches Angebot und die drei legendären „Kranhäuser“. In der Südstadt trifft Altbau auf Neubau und dementsprechend kann hier jeder hier sein Plätzchen finden.

 

 

Zollstock

Der Stadtteil im Süden von Köln gehört zum Stadtbezirk Rodenkirchen. Verglichen mit anderen Stadtteilen Kölns, sind die Mieten in Zollstock eher günstig und deshalb zieht es viele Studenten hierher – aber auch weil Zollstock in direkter Verbindung zur Innenstadt und Universität liegt. Neben vielen Versicherungsunternehmen, hat auch UNICEF seinen Sitz in Zollstock. Der Stadtteil ist urban und großstädtisch und bietet unter anderem Highlights wie den Vorgebirgspark, den Grüngürtel, das Zollstocker Hallenbad sowie den Südfriedhof. Fußball-Fans des S.C. Fortuna Kölns kommen hier außerdem auf ihre Kosten, denn in Zollstock befindet sich außerdem das Südstadion.

 

 

Hürth

Kein direkter Stadtteil Kölns – dennoch in unmittelbarer Nähe zur Metropole – bietet Hürth eine hohe Lebensqualität, ein großes Wohnangebot, Arbeits- und Einkaufsmöglichkeiten sowie ein umfassendes Kulturprogramm. Zirka neun Kilometer von Köln entfernt, ist Hürth daher der perfekte Vorort zur Domstadt und auch die direkte Verbindung spricht für eine Wohnung in Hürth. Früher war Hürth vor allem für seine Kohlekraftwerke bekannt – heute ist Hürth Industrie- und Medienstadt. Hier findet man zum Beispiel die nobeo TV-Studios, wo unter anderem die Fernsehsendungen „Stern TV“, „Wer wird Millionär“ oder „das Kochduell“ aufgezeichnet werden. Weitere Highlights in Hürth sind der Decksteiner Weiher und der Otto-Maigler-See. Letzterer lädt vor allem zum Wassersport ein.

Autorin: Natalie Niebuhr